Es war ein wunderbarer Tag auf Fuerteventura. Seit unserem Aufbruch aus Deutschland waren drei magische Monate vergangen und wir lernten das Leben aus einer neuen, wundervollen Perspektive kennen, in die wir uns sehr verliebt haben. Eigentlich wollte ich (mein Verstand) den heutigen Tag ruhig angehen lassen und lediglich am Abend einen Artikel, eine Geschichte oder etwas dergleichen niederschreiben. Doch diese Rechnung habe ich, oder mein Verstand, wohl ohne das Leben gemacht. Es war einer der aktivsten Tage, seit unserer Abreise, was die Arbeit betrifft. Heute schien energetisch ein ganz besonderer Tag gewesen zu sein, denn es fanden mich plötzlich einige Menschen, die meinen Rat suchten. Außerdem hatte ich in den letzten Tagen viel Kontakt zu einem lieben Kunden aus meiner „alten Welt“ in der ich verschiedenste Erfahrungen sammeln durfte. Jenen Kunde kenne ich bereits seit dem ich mich vor fast zehn Jahren selbstständig gemacht habe. Er schrieb mich kürzlich wegen eines Problems an und fragte, ob ich ihm dabei helfen könne. Ohne darüber nachzusinnen – weshalb auch, schließlich wusste ich, dass das Leben uns wieder zusammengeführt hatte – sagte ich zu und seither schrieben wir immer mal wieder eine E-Mail hin und her.

Nicht immer so, wie wir es gerne hätten

Heute dann ging es um eine wichtige Entscheidung für den weiteren Prozess. Eine Entscheidung, die nicht nur per E-Mail besprochen sondern zumindest telefonisch miteinander zu klären sein sollte. Also wechselte ich am Nachmittag meine spanische Sim-Karte und tauschte sie gegen meine Deutsche ein, die wir sicher in einem Mäppchen mit all unseren Dokumenten, im Wohnmobil aufbewahren. In Spanien bezahlt man deutlich weniger für mobile Kommunikation als in Deutschland und außerdem „darf“ man deutsche Karten nur eine begrenzte Zeit im Ausland nutzen. Daher entschieden wir uns kurz nach unserer Ankunft auf den Kanaren, spanische Prepaidkarten zu verwenden. Zum großen Erstaunen meines „alten Ichs“ funktioniert das Handy übrigens genauso gut mit einer Prepaidkarte für zwanzig Euro monatlich, wie mit dem Super-neuesten-Allinklusive-Tarif für neunzig Euro, den ich (also die damalige Version von mir) noch vor knapp zweieinhalb Jahren abgeschlossen habe. Jedenfalls klappte der Kartenwechsel wieder einmal problemlos, auch dank der lieben Verkäuferin im spanischen Mobilfunkladen, die mir bereitwillig eine Büroklammer schenkte und ich gab in der deutschen Karte meine PIN Nummer ein, in der Erwartung gleich mit meinem Kunden sprechen zu können. Ich erreichte ihn auch beim dritten Klingeln auf seinem Firmenapparat und er fragte mich, ob er mich in wenigen Minuten zurückrufen könne, was ich bejahte und das Gespräch beendete. Plötzlich überkam mich der Gedanke, dass ich nie probiert hatte, ob ich über die deutsche Nummer auf den Kanaren erreichbar bin. Eilig lieh ich mir das Handy meiner wunderbaren Frau und rief mich selbst auf der deutschen Nummer an. Erschrocken hörte ich eine spanische Frauenstimme etwas erklären, dass so schnell gesprochen war, dass jedes Formel-1 Fahrzeug dagegen alt aussehen würde. Kurzum, ich verstand kein Wort, stellte nur ernüchtert fest, dass mein Handy nicht klingelte. In Sorge, dass mich mein Kunde gleich nicht erreichen könnte, beschlich mich eine leichte Panik. Mir war schon klar, dass alles seinen Sinn haben wird und mein Kunde und ich schon zusammenkommen würden. Doch aufgrund dieses fordernden Tages, wollte ich unbedingt sicherstellen, dass mich der Kunde auch erreichen konnte, schließlich war sein Anliegen wichtig für ihn. 

Aus heiterem Himmel 

Ich ging also davon aus, dass ich nicht erreichbar sein würde und legte etwas resigniert das Handy beiseite, als es plötzlich und unvermittelt zu klingeln begann. Erst dachte ich, es handle sich um meinen Kunden und er habe womöglich eine neue Handynummer. Doch dann stellte ich fest, dass nicht mein Kunde am anderen Ende der Leitung war, sondern ein Herr aus Deutschland, der sich gerade zufällig verwählt hatte. Wir besprachen kurz, dass wir eigentlich nichts von einander wollen und legten auf. Somit wusste ich, dass meine Befürchtung unbegründet war und mich mein Kunde aus Deutschland werde erreichen können. Was für ein wunderbares Zeichen des Lebens! Meine deutsche Sim-Karte war wochenlang in unserem kleinen Mäppchen, sicher im Wohnmobil verstaut. In dem Moment wo mein „ich“ in Panik gerät, verwählt sich ausgerechnet dieser jemand um mir zu zeigen, dass mein Handy erreichbar ist. 

Viele fragen mich immer wieder nach Zeichen von der geistigen Welt oder ihrer Seele. Dies heute war ein wundervolles Beispiel wie sehr wir vom Leben geliebt und geleitet werden. Wie sehr wir dem Leben vertrauen dürfen und je mehr wir das tun, umso mehr unser Leben zu einem bunten Blumenstrauß an grenzenlosen Möglichkeiten werden kann. Für uns ist immer gesorgt – ganz gleich in welcher Lebenslage. Wenn wir dies erkennen, erlauben wir dem Leben, sich durch uns hindurch auszudrücken und Wunder wahr werden zu lassen. Ich hatte Gänsehaut in diesem Moment und als ich Diana davon erzählte, hatte sie mich auf die Intensität meiner Verbindung in die geistige Welt hingewiesen. Das Schöne dabei ist, dass mir diese Verbindung nicht exklusiv „gehört“. Wir alle sind auf diese Weise verbunden. Du, ich und dein Nachbar Hans-Georg haben diese Sacher gemein. Wir haben nur verlernt dem Leben bedingungslos zu vertrauen und versuchen stattdessen mit unserem überforderten Verstand alles im Leben zu regeln, was mal mehr und häufig mal schlechter funktioniert, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind. Dem Leben auch dann zu vertrauen, wenn wir echt in der Klemme stecken erfordert wirkliches Vertrauen. Alles andere ist jedoch auch nur „spirituelles Schönwettervertrauen“. Wir dürfen uns wirklich an die starke Schulter des Lebens lehnen, es ist das, wenn wir es brauchen. Durch dieses wunderbare Zeichen des Lebens, wurde ich einmal mehr aufgefordert an die Wunder des Großen-Ganzen zu glauben. Daran, dass im Grunde immer alles gut ist, auch wenn es sich gerade aktuell anders auf der Welt zeigt. Haben wir vertrauen ins Leben und erlauben ihm, sich durch uns hindurch auszudrücken, geben wir ihm einen völlig neuen Raum. Ein Raum der gefüllt mit der bedingungslosen Liebe von allem-was-ist und der grandiosen Handschrift, des liebenden Lebens, ist. Ein solch wunderbares Zeichen für „wir sind bei dir und helfen dir wann immer du es zulässt“ ist für mich jedenfalls Belegt genug, dass wir von einer grenzenlosen Quelle begleitet werden, die unser Leben so sehr bereichern möchte, dass wir uns dies gar nicht vorstellen können. Lassen wir uns also darauf ein! Hierzu fällt mir ein Mantra ein, welches mir sehr gute „Dienste“ geleistet hat und zwar in einer Zeit, in der ich mich schwer tat, ins Urvertrauen von allem-was-ist und ins Leben selbst zu kommen. Diese drei Sätze stammen aus der geistigen Welt und halfen mir, wann immer ich zweifelte, mich auf die bedingungslose Kraft und Liebe des Universums zu besinnen und ihm mich anzuvertrauen. Ich teile diese Sätze sehr gerne und hoffe, sie mögen jemandem genau im richtigen Moment über den Weg laufen. Hier sind sie auch schon:

Ich bin und bleibe im Vertrauen. 

Ich bin im Fluss des Lebens. 

Für mich ist gesorgt. 

Spüre beim lesen das, was über die Worte hinaus geht. Erlaube dir mit deinem gesamten Sein zu erfassen, was niedergeschrieben steht. Wiederhole diese Worte so oft du es möchtest und lasse sie tief in dein Herz einziehen. Gut geeignet als Kombinationsmöglichkeit ist auch ein Ritual, in welchem du dich wieder dem Vertrauen ins Leben hingibst und deine alten Bedenken über Board wirfst. Denke übrigens nicht zu komplex bei einem „Ritual“. Ein Ritual ist bereits ein bewusst hervorgerufener Gedanke in Kombination mit vollem Bewusstsein, was meint, dass alle Ablenkungen des Alltags für einen Moment hinter keine Rolle spielen. Ich hoffe diese kleine Geschichte erreicht jemanden zur rechten Zeit und hilft zu erkennen, wie großartig für uns, inkarnierte Erdenbürger, von weiter oben gesorgt wird. Wir sind eins und ich freue mich, wenn du möglichst viel aus dieser kleinen Botschaft machen kannst. Leite sie auch gerne in deinem Umfeld weiter und erlaube anderen wunderbaren Seelen, in Heilung zu gehen und zu erkennen, wie sehr das Leben an unserer Seite steht. Für heute soll es das gewesen sein! Alles liebe und auf bald, 

dein Manuel Joseph Kugler. 

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Als spiritueller Lehrer und Wegbegleiter lehre ich den Weg ins Innere um zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind. Wer sein inneres Licht wieder entdeckt, braucht keine Hilfe von Außen. Er entdeckt seine wahre Berufung, ist in der Lage sich körperlich und seelisch zu heilen und sein Licht mit der Welt zu teilen. Dieser Artikel ist aus genau jener Motivation entstanden und es erfreut mein Herz jedes Mal ins Unermessliche, wenn „jemand“ es schafft, sich zu erinnern, wer er in Wahrheit ist. Neben der Veröffentlichung von Artikeln, biete ich spirituelle Lesungen & Seminare an, bei denen jeder Willkommen ist, der mehr über seine wahre Natur erfahren möchte. Zu den Lesungen geht es hier und zu den Seminaren hier.