Diese Botschaft dreht sich um die wundervollste Schatzkarte, die ein Mensch im Leben hat. Die Rede ist von der Intuition. Viele Menschen tun sich schwer damit, sie zu finden und/oder ihr zu vertrauen. In dieser Botschaft werden Wege aufgezeigt sie zu erreichen und ihr zu folgen. Die Lesedauer beträgt ca. 12-15 Minuten.

Wir suchen stets im Äußeren unser Glück. Dabei liegt, wie wir wissen, alles Glück im Innen. Das Glück liegt verborgen von der mächtigen Illusion unseres Verstandes und unseres Egos. Beide formen gemeinsam das »Ich«. Und dieses Ich fühlt sich so real an, als wären wir es wirklich. Als würde dieses Ich, dieses alltägliche Ich, unser wahres Wesen sein. Wir vertrauen auf die Dinge, die wir im Kopf haben. Auf die lauten und leisen Stimmen die uns sagen, wie wir uns verhalten sollen. Wie wir entscheiden sollen. Welchen Weg wir im Leben einschlagen sollen. Wir vertrauen unserem Verstand so sehr, dass wir blindlings für ihn die nächstbeste Klippe herunter springen würden, wenn er uns dies auftragen würde. 

Diese Botschaft richtet sich an alle »Kopfmenschen« und solche, die sich schwer damit tun, loszulassen und ihrer Intuition zu vertrauen. 

Und um eines vorweg zu nehmen: Über dieses Thema könnte ich ein ganzes Buch schreiben. Es ist komplex und dabei doch so einfach. So spielerisch. Im Grunde habe ich in der letzten Botschaft vollkommen erklärt, was die Intuition ist. Die Rede war von Leichtigkeit. Und Leichtigkeit ist der bedeutsamste Kanal unserer Intuition. Wann immer wir Leichtigkeit empfinden, sind wir auf dem richtigen Lebensweg. Also lässt sich diese Botschaft eigentlich gleich wieder schließen, mit dem Verweis auf die vorangegangene. 

Doch so einfach mache ich es mir nicht, keine Sorge. 

Das Thema Intuition jedenfalls beschäftigt viele Menschen. In Ratgebern ist zu lesen, dass wir nur mehr unserer Intuition folgen und ihr vertrauen sollen. Doch dabei wird selten erklärt, was die Intuition ist und wie man sie in sein Leben einlädt. Wie man ihr folgen kann und weshalb man dies tun soll, ganz zu schweigen. 

Fangen wir also damit an zu klären, was die Intuition ist. Sie ist das höchste Selbst. Und schon wird es kompliziert; denn nun müssen wir klären, was das höchste Selbst ist. Das höchste Selbst ist die Essenz allen Seins. Es ist die Urquelle von allem-was-existiert, physisch und nicht-physisch. Ist das höchste Selbst dann die Seele? Ja und nein. Ja, wenn die innere Glaubenswelt so aufgebaut ist, dass die Seele das Höchste ist, was man sich vorstellen kann, das existieren kann. Nein, wenn jemand der Auffassung ist, die Seele ist noch nicht der Kern aller Existenz. Jedenfalls halten wir fest, dass die Intuition das höchste Selbst ist, was jenseits (und das ist wichtig) von Verstand und Ego liegt. Und da Verstand und Ego das »Ich« bilden, von dem wir meinen es zu sein, wird hier bereits deutlich, dass die Intuition nichts mit den Gedanken in unserem Kopf zu tun haben kann. 

Die Intuition ist die Sprache unseres höchsten Selbst. Dummerweise sind wir momentan in dem Körper, in welchem wir stecken, nicht unbedingt in der Lage, diese Sprache einwandfrei zu verstehen. Das »Ich« welches sich um uns herum aufgebaut hat, versucht die Intuition zu übertünchen, was ihm allzu häufig gelingt. Wie also – und das ist sicher die Kernfrage für diese Botschaft – können wir unserer Intuition lauschen, die nichts mit unserem Alltags-Ich zu tun hat? 

Es beginnt alles wie so häufig damit, sein Bewusstsein zu erhöhen. In dem Moment in welchem diese Botschaft gelesen wird, geschieht genau dies. Das Bewusstsein über den Unterschied zwischen dem »Ich« und der Intuition baut sich auf. Dies ist die Grundlage ohne die die weiteren Schritte nutzlos wären. Derjenige der seine Intuition stärker in sein Leben einladen möchte, muss erkennen, dass die Intuition nicht in seinem Verstand oder gar seinem Ego zu finden ist. 

Neben dem Bewusstsein darüber ist es notwendig innerlichen Frieden zu schaffen. Still zu werden. Das laute Alltags-Ich mit all den zu treffenden Entscheidungen, Erlebnissen, zwischenmenschlichen Beziehungen usw. fordert sehr viel Energie. Am meisten Energie verbrauchen dabei die vielen Gedanken, die jeden Tag gedacht werden. Also ist es notwendig, den Gedankenfluss zu stoppen. Ach herrje, wieder ein komplexes Unterfangen. Offen gestanden ist es das wohl schwierigste Vorhaben, das Menschen im Leben erwartet. Und doch kommt niemand davon; alle müssen, um ihren Weg zu gehen, innerlich still werden. 

Um die Intuition zu hören, ist dies unabdingbar. Der laute Verstand und das wertende und einflussnehmende Ego, machen es sonst unmöglich, unsere Intuition zu verstehen. Im schlimmsten Fall meinen wir aus unserer Intuition heraus zu handeln, wohinter sich lediglich die getarnte Energie des Verstandes und/oder Egos verbirgt. Also muss man still(er) werden, um sicher gehen zu können, dass die Intuition wirklich erscheint und uns an die Hand nimmt. Wie es gelingen kann stiller zu werden und inneren Frieden zu finden, darüber würde sich ein weiteres Buch zu formulieren lassen. Oder viele Bücher, die auch schon darüber geschrieben wurden. Und doch wird die Quintessenz für inneren Frieden immer das Selbe. Derjenige der seine Gedanken überwinden möchte, muss sich bewusst werden, wer er in Wirklichkeit ist. Der Mensch ist nicht sein Alltags-Ich. Er ist nicht Verstand oder Ego. Er ist nicht körperliche Hülle. Es gibt die menschliche Hülle und den Verstand/Ego um zu tarnen, wer wir in Wahrheit sind. In Wirklichkeit ist jeder Mensch sein höchstes Selbst. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. Er vergisst es nur und erleidet dadurch die Qualen eines nimmer müden Verstandes und stets bewertenden Egos. 

Also lautet die Antwort darauf, wie man inneren Frieden findet darin, dass man sich daran erinnert, wer man in Wirklichkeit ist. Es gilt die Illusion aufzugeben, man sei etwas oder jemand anderes, als das eigene Selbst. Jenseits vom Körper mit Verstand und Ego. 

Wen dies näher interessiert, der sei von ganzem Herzen eingeladen, sich bei mir zu melden. Ich teile gerne meine aktuellen Erfahrungen zu diesem Prozess. 

Jedenfalls ist innerer Frieden für den Zugang zur Intuition notwendig. Und wenn es nicht möglich erscheint, die Selbsterforschung voranzutreiben, aus welchen Gründen auch immer, dann darf es zumindest ein gesunder Abstand vom Alltag sein. Ich empfehle immer wieder, nicht umsonst, wie wertvoll eine Berghütte sein kann. Ein Ort, ein Moment der Ruhe. Ohne Ablenkung. Ohne Smartphone versteht sich. Ohne Rechenschaft dem Alltags-Ich gegenüber, mit all seinen Verpflichtungen und auch den Menschen darin. Einfach mal für sich sein. Und wenn es nur zwei Tage sind. Wer nicht bereit ist, diese Zeit in sich selbst zu investieren, versteht den Wert dahinter nicht oder ist noch zu sehr in der Illusion der Bedeutung seines Alltags gefangen. 

Ist ein Quäntchen innerer Frieden durch den Abstand vom Alltag hergestellt, so zeigt sich die Intuition häufig schon von ganz alleine. Sie klopft an die Tür (von der Berghütte) und freut sich, endlich wieder zu uns durchzudringen. Die Intuition ist gleichzusetzen mit der Führung, die jedem Menschen zusteht und die ihn unweigerlich in die höchsten Ebenen des Seins mitnehmen möchte. Vor lauter Alltags-Verschleierung sehen dies nur die allermeisten Menschen nicht. Und so wird die Intuition froh sein, sich demjenigen zu zeigen, der bereitwillig seinen Alltag zur Seite schiebt. Zeigt sich die Intuition daraufhin, darf nicht der Fehler gemacht werden, ihr nicht zu vertrauen. Zu häufig zeigt sich der rechte Weg für jemanden und sie oder er ist nicht in der Lage, dem-entsprechend zu handeln. Sprich konsequent das zu tun, was die eigene Intuition sagt. Im Grunde unseres Herzens wissen wir meistens was gut für uns ist. Egal ob es um den Job, die Beziehung, die Finanzen oder unseren spirituellen Aufstieg geht. Wir handeln nur aus »Vernunftgründen« viel zu häufig gegen unsere Intuition. Weil wir glauben, damit den sichereren Weg zu bestreiten. Weil wir meinen, das was uns die Intuition ins Ohr flüstert, sei zu wunderbar, um für uns wahr zu werden. Doch dem ist nicht so. Die Intuition kennt unsere tiefsten Wahrheiten und führt uns so sicher wie der beste jemals gebaute Kompass der Welt, genau dort hin, wo wir hingehören. Das und nichts anderes ist ihre Aufgabe und genau deshalb ist sie so wertvoll für uns. 

Fassen wir also noch einmal zusammen. Die Intuition ist der Ausdruck unseres Selbst. Demjenigen Selbst, welches alle Wahrheiten kennt und welches wir durch Illusion mit Verstand und Ego verdrängen. Erforschen wir unser Selbst indem wir die Identitätsfrage stellen und herausfinden, dass wir niemals dieses »Ich« waren, von dem wir meinten es zu sein, öffnet sich uns die Intuition ganz automatisch. Wer es weniger intensiv wünscht, der sei zumindest angehalten, sich aus seinem lauten Alltags-Leben für einen kurzen Moment zurückzuziehen um in der Stille, zum Beispiel einer Berghütte, zu sich zu finden. Auch in diesem Fall wird sich die Intuition zeigen. Im Anschluss tun wir gut daran das zu tun, was die Intuition von uns verlangt bzw. uns als Weg vorschlägt. Sie kennt alle Antworten, ist alle Wege bereits gelaufen und will schließlich nur, dass wir wieder nach Hause finden. Ankommen im ewigen Glück unserer Existenz. 

Man lädt die Intuition also in sein Leben ein, in dem man ihr Platz macht. Jenseits von Verstand und Ego entsteht ein Raum der vom Selbst gefüllt wird. Ein Raum, der Antworten für uns bereithält, auf die wir mit dem »Ich« von dem wir meinen es zu sein, niemals gekommen wären. 

Wer nichts von Stille und einer Berghütte hält und kurzfristige Antworten »braucht«, der ist angehalten seine Intuition direkt anzusprechen. Dies kann wie folgt von statten gehen: Man nehme sich einen ruhigen Ort in einem ruhigen Umfeld an einem Tag, an dem man alle Aufgaben des Alltags-Ichs abgeschlossen hat. Man wird sich bewusst, dass man mit dem Verstand und Ego keinen Erfolg auf zentrale Lebensfragen zu erwarten braucht. Nun sage man laut oder notiert auf einem Blatt Papier, dass man bereit ist, die Führung abzugeben und die Intuition bitte erscheinen solle. Wer dies mit der reinen Intension (Achtung, Intension, nicht Intuition) angeht, seinem Lebensweg zu folgen und sein Wachstum initiieren möchte, dem wird die Intuition nicht nein sagen können. Sie wird sich zeigen. 

Im Grunde sind wir ohnehin immer verbunden mit unserer Intuition. Sie weicht nie von unserer Seite. Und doch braucht es manchmal die Klare Absicht, den Verstand und das Ego zur Seite zu schieben und bereit zu sein für die Intuition und große Führung. 

Wer sich schwer tut seiner Intuition zu folgen, dem hilft womöglich folgende Parabel: Angenommen es gäbe den größten Schatz der Menschheitsgeschichte zu finden. Ein Reichtum jenseits aller Vorstellungskraft. Wie bei jedem Schatz wird dafür jedoch eine Schatzkarte benötigt. Viele Menschen haben von diesem Schatz gehört und versucht, ihn ausfindig zu machen. Die allermeisten Menschen gehen dabei im Außen vor; fragen andere Menschen, ob sie weiter wissen. Schauen im Internet nach und recherchieren bis ihnen die Augen schier ausfallen. Sie alle werden scheitern. Es gibt wenige Menschen die im Innen nachsehen. Jene machen große Fortschritte, denn sie stellen fest, dass die Landkarte im Inneren liegt. Mit der Zeit machen sie Erfolge auf ihrer Reise ins Innere und freuen sich über ihren Fortschritt. Doch auch sie werden früher oder später scheitern, weil sie einen entscheidenden Fehler begehen. Sie vertrauen ihrer inneren Schatzkarte nur bis zu einem gewissen Punkt. Liegt dieser Punkt außerhalb ihrer gewohnten Umgebung oder Alltagswelt, befolgen sie den Ratschlag ihrer inneren Schatzkarte nicht. 

Es gibt noch weniger Menschen, die sowohl verstanden haben, dass die Schatzkarte im Inneren liegt und dass man ihr folgen muss. Bedingungslos und voller Vertrauen, egal welchen Pfad die Karte verlangt. Sie werden mit der schieren Gewissheit der stets zutreffenden Naturgesetze, beim Schatz ankommen. Denn sie sind es, die bereit sind, ihre Alltags-Realität mit dem Alltags-Ich aufzugeben und der Schatzkarte zu vertrauen. Diese Schatzkarte ist nichts anderes, als unsere Intuition. 

Wer also den Zugang zu seiner inneren Schatzkarte gefunden hat und weiß, was gut und weniger gut für sie oder ihn ist, der ist eingeladen, der Schatzkarte, also der Intuition, auch zu folgen. Es mag Egos geben, die im Weg stehen. Oder ein Verstand will einfach nicht von seinem gewohnten Pfad abweichen. Wer beharrlich bleibt wird Erfolg haben und Fortschritte erzielen. Die Intuition wird sie oder ihm die Flügel verleihen, die notwendig sind. 

Manuel Joseph Kugler 

Diese Botschaft darf gerne mit Menschen geteilt werden, die einem am Herzen liegen oder bei denen man einen Impuls hat, sie oder er sollte das einmal lesen, da es wichtig für sie oder ihn sein könnte. Vielen Dank, dass diese Botschaft in die Welt getragen wird! ✨ 

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Als spiritueller Lehrer und Wegbegleiter lehre ich den Weg ins Innere um zu erkennen, wer wir in Wahrheit sind. Wer sein inneres Licht wieder entdeckt, braucht keine Hilfe von Außen. Er entdeckt seine wahre Berufung, ist in der Lage sich körperlich und seelisch zu heilen und sein Licht mit der Welt zu teilen. Dieser Artikel ist aus genau jener Motivation entstanden und es erfreut mein Herz jedes Mal ins Unermessliche, wenn „jemand“ es schafft, sich zu erinnern, wer er in Wahrheit ist. Neben der Veröffentlichung von Artikeln, biete ich spirituelle Lesungen & Seminare an, bei denen jeder Willkommen ist, der mehr über seine wahre Natur erfahren möchte. Zu den Lesungen geht es hier und zu den Seminaren hier.