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4 Tipps, um 2022 endlich in die Selbstfindung zu kommen

Jan 22, 2022 | Selbstfindung, Tipps & Tricks

4 Tipps, um 2022 endlich in die Selbstfindung zu kommen

Selbstfindung, Tipps & Tricks

Warum wir uns selbst Zeit für uns selbst schenken sollten und warum wir auch mal fünfe gerade sein lassen dürfen.

Lesezeit: ca. 5 Minuten.

Es ist mal wieder soweit: Wir befinden uns in einem neuen Jahr. Kaum haben wir Silvester hinter uns gelassen, holen sie uns ein: Die guten Vorsätze fürs neue Jahr.

 Mit dem Rauchen aufhören und eine gesündere Ernährung stehen dabei ganz oben auf der To Do Liste. Dicht gefolgt, und da sind wir gleich beim Thema, von der Selbstverwirklichung.

 »Ich will endlich herausfinden, wer ich bin und was ich im Leben will!«. Dies ist ein guter Vorsatz und doch lässt er sich manchmal so schwer umsetzen, als wenn man versucht, einen Wal durch ein Nadelöhr zu quetschen.

 Der Grund liegt in unserem Alltag und all seinen Verpflichtungen.

 Damit es 2022 dennoch mit der Selbstverwirklichung klappt, habe ich hier vier Tipps aufgeschrieben, die helfen, endlich in die Veränderung zu kommen.

Und hier kommt auch schon der erste Tipp: Wer ist die Priorität in unserem Leben?

 Hand aufs Herz: Sind wir wirklich immer die Priorität in unserem Leben oder sind es nicht doch unser Chef, unsere Kinder oder unser Partner?

 Wenn in unserem Mailpostfach nach dem Weihnachtsurlaub 17 Mails mit „wichtigem“ Inhalt liegen oder die Deadline für das ach so wichtige Projekt näher rückt, vergessen wir uns ganz schnell selbst.

 Und damit den lieb gemeinten Vorsatz, mehr auf uns selbst zu achten.

 Wie kann das mit dem „sich selbst finden“ klappen, wenn die Agenda unseres Chefs oder die aus unserem Familienleben wichtiger ist, als wir selbst?

 „Selbstfindung“ lässt sich nicht nach dem Motto im Kalender eintragen: Montag, 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr „Berufung und Lebenssinn finden“, 18:30 Uhr „Lena zum Gesangsunterricht fahren“.

Ich bin mir bewusst, dass das Leben, welches die meisten Menschen leben, voll ist von Terminen. So war mein eigenes Leben früher auch einmal.

 Und dennoch stelle ich die Frage: Wenn alles wichtiger ist, als man selbst, wie will man sich selbst dabei finden?

 Nehmen wir diesen Punkt als Denkanstoß und liebevolle Erinnerung, dass niemand und nichts in unserem Leben wichtiger ist, als wir selbst.

 Und um alle Schuldgefühle dabei gleich im Keim zu ersticken: Wir haben das Recht und die Pflicht, uns zur Priorität unseres Lebens zu erklären. Tun wir das nicht, werden wir früher oder später „nicht mehr funktionieren“.

Jeder im Leben will im Grunde, dass es uns gut geht. Der Partner, der Arbeitgeber und ja, auch unsere manchmal egozentrischen Kinder.

 Niemand profitiert, wenn Mama oder Papa irgendwann umfallen.

 Bist Du schon Prio Nummer eins in Deinem Leben?

»(…) Es geht weniger um die Optimierung unserer direkten Lebensumstände. (…)«

Das führt mich zu Tipp Nummer zwei, wie wir im neuen Jahr endlich in die Selbstfindung kommen: »Lebst Du schon oder versuchst du noch immer, jeden Lebensbereich zu managen

 Wir sind es gewohnt, alles in unserem Leben zu managen. Unser Alltag ist durchgetaktet, wie eine Militärbasis im Kampfeinsatz. Immer mehr optimieren wir uns selbst (meinen wir zumindest), um effizienter zu werden.

 Ständig optimieren wir uns dabei selbst, indem wir beispielsweise in Fitnessstudios rennen, die gerade im Januar Hochkonjunktur haben. Oder indem wir den nächsten Liebesratgeber lesen, um endlich den verflixten Traumpartner zu finden.

4 Tipps für 2022 - Bild 1

Oder um im Job endlich diese oder jene Fähigkeit zu erlernen oder zu verbessern.

 Vielleicht haben wir von all der scheinbaren Selbstoptimierung noch nicht genug und fangen an, unsere Versicherungen mal wieder auf den neuesten Stand zu bringen.

 Bei all diesen Optimierungen in jedem Lebensbereich vergessen wir dabei aber eine ganz entscheidende Sache: Wir sind längst gut. So wie wir sind.

 Was merkwürdig klingen mag in einem Artikel zur Selbstfindung, ist genauso gemeint. Du bist bereits gut. So wie du bist. Es geht weniger um Selbstoptimierung – wobei wir nicht uns selbst, sondern maximal unser Ego optimieren – als vielmehr darum, zu erkennen, was wir an uns schon haben.

 Im Grunde geht es also weniger um Veränderung, sondern viel mehr um das Stärken der Erkenntnis, dass wir bereits ganz viel in uns drin vorfinden, was es zu entdecken gilt.

Wenn wir allerdings permanent damit beschäftigt sind, uns zu optimieren, übersehen wir allzu leicht, welch toller Mensch da eigentlich in uns steckt.

 Also lautet mein Appell: Stop managing yourself. Dann bleibt auch mehr Zeit zur Selbstfindung, was mich zum nächsten Tipp bringt.

 Tipp Nummer drei, um 2022 endlich in die Selbstfindung zu kommen: Schenken wir uns Zeit.

 Wenn wir also damit aufhören, alles im Leben zu optimieren, schenkt uns das im Zweifel die Zeit, die nötig ist, um uns wirklich zu finden. Statt unser Glück in den äußeren Lebensumständen zu suchen, liegt das Wahre und Echte in uns verborgen.

 Früher konnte ich das nicht hören.

Ich rannte viel zu gerne durch mein Leben, ohne nach links und rechts zu schauen. Mit meiner Energie vollbrachte ich dabei so manches Kunststück und »wirtschaftliche Erfolge«. Nur glücklich wurde ich dabei nie.

Es ist der Fehler, den wir am liebsten machen: Anstatt uns Zeit zu nehmen und zu erlauben, dass uns das Leben an die Hand nimmt, versuchen wir krampfhaft, Herrin oder Herr des Prozesses der Veränderung zu bleiben.

 Das Blöde daran ist, dass Veränderung und Selbstfindung so nicht funktionieren.

 Wir nehmen uns durch unsere Hatz durchs Leben jegliche Möglichkeit, dem Leben die Zeit zu geben, die es benötigt, um uns von den Socken zu hauen.

 Mein lieb gemeinter Rat an Dich ist daher, auch wenn es schwerfällt, ich weiß wovon ich spreche, schenke Dir etwas Zeit.

 Folgende Übung soll verdeutlichen, wie verzerrt unser Zeitbezug im Leben ist: Frage Dich einmal:

»Wer war ich vor fünf Jahren?«
»Wer war ich vor zwei Jahren?«
»Wer war ich vor einem Jahr«?

Wir übersehen komplett die Magie und Kraft der Zeit. In unserem Denkrahmen ist nur Platz für kurzfristige Veränderung. Wenn wir aber einmal in die Vergangenheit blicken, wer blickt uns da aus dem Spiegel unserer Selbst an?

 Warst Du vor einem Jahr die gleiche Person? Gewiss nicht.

 Wir unterschätzen vollkommen die Kraft der Zeit, wenn wir uns etwas Zeit lassen. Es geht weniger um die Optimierung unserer direkten Lebensumstände, als vielmehr um die Entwicklung, die wir als Mensch insgesamt durchleben.

 Und die ist immer gewaltig.

 Ich weiß, wie schwierig es sein kann, sich darauf einzulassen und anzuerkennen, dass wir im Grunde eine ziemlich steile Entwicklung nahmen, wenn wir ein Jahr zurückblicken. Am liebsten würden wir heute alle Lebensumstände nach unseren Wünschen gestalten und das ist auch unser gutes Recht.

4 Tipps für 2022 - Bild 2

Mir liegt nur daran, Dich einzuladen, die Entwicklung mit ein wenig Abstand zu betrachten und Dir mehr Zeit zu schenken.

 Es muss nicht alles im nächsten Monat klappen.

 Mit dieser Entspanntheit schaffen wir einen guten Rahmen, um wirklich in die Selbstfindung einzutauchen.

 Tipp Nummer vier knüpft daran an. Obwohl Du gerade einen Artikel darüber liest, wie Selbstfindung gelingen soll, rate ich dazu, einmal alle Bücher, Online-Kurse und Sonstiges zur Seite zu legen.

 Wir waren ein Jahr lang mit einem Wohnmobil unterwegs und haben halb Europa bereist. Während dieser Zeit haben wir unsere Wohnung untervermietet und irgendwann erreichte uns von unserem Untermieter eine Nachricht, dass unser Bücherregal zusammengebrochen sei.

Ich besitze wirklich eine Menge Bücher. Auch zur Selbstfindung.

 Und doch ist es, nachdem wir schon so viel darüber gelesen haben, an der Zeit, alles Material für einen Moment zur Seite zu legen und zu spüren bzw. das umzusetzen, was wir alles schon wissen.

 Es heißt, man könne sich alles Wissen der Welt aneignen, wenn man es nicht erlebt, ist es wertlos.

Kann es sein, dass es für Dich an der Zeit ist, ins Handeln zu kommen?

 Liegen nicht, wenn wir einmal schonungslos ehrlich zu uns sind, alle Antworten über uns selbst vor unserer Nase?

Haben wir nicht im Grunde zumindest eine Idee, in welche Richtung wir unser Leben gerne entwickeln würden, aber trauen uns insgeheim nicht zu, es dorthin zu bringen?

 Das ist nicht verwerflich. Es ging mir eine ganze Zeit genauso. Bis ich dies irgendwann erkannte und mich (auch durch diesen Text), immer wieder daran erinnere, dass ich vor Veränderung keine Angst zu haben brauche.

 Sie (die Veränderung) ist gut für uns, denn sie führt uns unweigerlich an unseren seelischen Ruf heran. Wenn wir sie lassen.

 Also ist meine abschließende Einladung an Dich, es nun einmal gut sein zu lassen und in Dich hinein zu spüren, um herauszufinden, wer Du bist und was Du im Leben wirklich willst.

 Es ist so einfach, aber nicht leicht, habe ich Recht?

Falls Dir dieser Artikel gefallen hat, schau gerne in die anderen Artikel zur Selbstfindung auf meiner Homepage. Und im Buch »Berufung finden – wie wir finden, was wir suchen, weit über den Beruf hinaus«, gibt es einen 12-Stufen-Plan, der zur eigenen Berufung führt. Mehr über das Buch hier.

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 Wir lesen uns bald wieder!

 Alles Liebe und auf bald,
Manuel J. Kugler

»Berufung finden« – das Buch

Ein Leben zu leben, welches uns im Grunde unseres Herzens unglücklich macht, ist nicht erstrebenswert. Was wäre wenn es eine Möglichkeit gäbe, sich voll zu erfahren, zu erkennen wer man ist, und was man wirklich will im Leben?

  • Buch Teil 1: Was ist eine Berufung und weshalb ist es mehr, als nur ein Beruf?
  • Buch Teil 2: Wie man seine Berufung nicht findet
  • Buch Teil 3: 12-Schritte zur eigenen Berufung. Der Herzenssuche-Prozess.
  • Buch Teil 4: Alle Stolpersteine aus dem Weg: Die eigene Berufung wirklich leben.
  • Buch Teil 5: Geschichten über Menschen, die ihre Berufung fanden und leben

Das Buch ist für alle Menschen geschrieben, die fühlen, dass es mehr als die westliche Standardvorstellung aus Geburt-Schule-Ausbildung/Studium-Job-Rente-Tod gibt.

Es nimmt jeden and die Hand zur eigenen Berufung, der  sich wirklich auf das Buch einlässt.

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